Irrgarten Schönbrunn - Experimentieren, Spielen und Entspannen

Der ca. 1720 angelegte Irrgarten setzte sich aus vier Quadranten mit einem zentralen Pavillon zusammen. Er diente als Wandelgang zwischen hohen und schmalen Hecken, der ohne Sackgassen und Verirrungen zum „Lustwandeln“ einlud.

Nach seiner endgültigen Auflösung im Jahr 1892 wurde der Irrgarten im Jahr 1999 nach historischen Plänen mit Eibenhecken wiedereröffnet

Das neue Labyrinth auf einer Gesamtfläche von 2.700 m² lädt zu vielerlei Entdeckungen ein. Unterschiedliche Labyrinthformen sind mit den Fingern zu ertasten und einfache Hüpfaufgaben sind zu bewältigen. Das Riesen-kaleidoskop sorgt mit seinen verschiedenen Verzerrungen für Erheiterung und eine Kletterstange ist zu erklimmen, wobei die Glocke an der Spitze zum Läuten gebracht werden soll.

Beim Mathematikrätsel verraten Zahlen auf den Steinplatten die Anzahl der Schritte, die gegangen werden dürfen, wobei verschiedene Schwierigkeitsstufen möglich sind. Außerdem bildet das "Labyrinthikon" einen Spielplatz zum Experimentieren (z. B. Wasserpumpen) und Herumtollen für Jung und Alt.

Lehrausgang der 1A in den Irrgarten Schönbrunn, Historisches und Experimentieren, 23. Juni 2017